Die Zukunft ist ein unbetretener Pfad. Sie ist nie die Verlängerung der Gegenwart.*
Die Zukunft ist ein unbetretener Pfad. Sie ist nie die Verlängerung der Gegenwart.*

Das Bild des Menschen

 

 

 

Auf Basis eines humanistischen Menschenbildes begegnen sich Berater und Klient auf Augenhöhe. Es besteht kein Machtgefälle.

Das bedeutet konkret:

 

Wir Systemiker gehen davon aus, dass jeder Mensch die Schritte,

die zur Lösung aller seiner Probleme nötig sind, bereits in sich trägt.

 

 

Gute Systemiker geben keine Ratschläge, was in diesem oder jenem Fall vom Klienten zu tun oder zu lassen ist. Wenn Herausforderungen auf diese Weise lösbar wären, hätten wir keine. Denn dann könnten wir einfach einen Onkel fragen oder die Nachbarin von gegenüber.

 

Die Arbeit eines Systemikers ist davon gekennzeichnet, dass sie auf Deutungen, Bewertungen und Diagnosen verzichtet. Denn diese sind oft unnötig und manchmal sogar hinderlich.

 

Uns Systemikern geht es darum, die Unterschiede in der Wahrnehmung des Klienten und seine Bewertung der derzeitigen Herausforderungen herauszuarbeiten. Und dann miteinander zu schauen, was für den Klienten die beste Vorgehensweise bei einem Verbesserungsprozess sein kann. Oft sind wir auf die Herausforderung derart fixiert, dass wir sie damit beinahe festhalten. In der Systemischen Arbeit geht es also auch ums Loslassen.

 

Denn wenn man sich von einem nicht lösbaren Problem abwendet,

schaut man immer in die gleiche Richtung:

 

Nach vorn.

 

 

 

 

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© Manfred Langer